Posts mit dem Label Giallo werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Giallo werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 14. Juni 2012

Profondo Rosso

I 1975
Regie:
Dario Argento


25. Februar 2012

Wiederholung!

Sonntag, 20. Mai 2012

Il Gatto a nove Code

IT/FRA/D 1971
Regie:
Dario Argento


22. Januar 2012

Wiederholung!

Montag, 27. Februar 2012

Freitag, 18. November 2011

Freitag, 15. Juli 2011

Sonntag, 15. Mai 2011

Il Diavolo a sette face

I 1971
Regie:
Osvaldo Civirani

20. März 2009

Mittwoch, 13. April 2011

Samstag, 26. März 2011

La Coda dello Scorpione

I/ESP 1971
Regie:
Sergio Martino

12. August 2007

Dienstag, 15. März 2011

Donnerstag, 10. März 2011

Mittwoch, 23. Februar 2011

Il Gatto a nove Code

IT/FRA/D 1971
Regie:
Dario Argento

17. Oktober 2006

Freitag, 18. Februar 2011

Lo strano vizio della Signora Wardh

IT/ESP 1971
Regie:
Sergio Martino

05. September 2006

Dienstag, 31. Juli 2007

La Morte accarezza a mezzanotte (aka Death walks at Midnight)

IT 1972
Regie: Luciano Ercoli


17. März 2006


Giallo, giallo, giallo. Als nächstes fällt Luciano Ercoli mit La Morte accarezza a mezzanotte zur Tür herein, und die Scheibe in den Player. Um es vorweg zu greifen…gegen Ende bin ich fast weggepennt.

Valentina (Susan Scott) willigt ein, für einen befreundeten Journalisten eine neue halluzinogene Droge zu testen (war total „In“ während den 70ern, ja ja) und dabei von sich Photos machen zu lassen. Während ihres Trips sieht sie, wie eine junge Frau von einem Mann mit einem eisernen, mit Stacheln besetztem Handschuh ermordet wird. Aufgrund ihrer absurden Geschichte, die tags darauf auch noch in der Zeitung
erscheint, verliert sie nicht nur ihren Job. Der selbe Killer scheint sie nun ebenfalls zu verfolgen, doch keiner will ihr glauben…








La Morte accarezza a mezzanotte beginnt interessant, auch wenn die dilettantische erste Mordszene doch schon eher unfreiwilliges Lachen bei mir auslöste. Zu den positiven Aspekten: Einige Kameraeinstellungen waren ganz nett (der Rest leider nur Durchschnitt) und die Darsteller sind solide (Susan Scott ist heiß!). Irgendwann läuft der Film dann allerdings aus dem Ruder. Die Story wird immer abstruser, eine pseudo-komplexe Angelegenheit, die sich in unfreiwilliger Komik äußert. Dazu kommt, daß hier soviel gelabert wird, wie schon lange nicht mehr. Ein Glück habe ich den Film in Italienisch gesehen, eine grottige englische Synchro bei dem Umfang hätte meine Ohren zum Bluten gebracht. Weniger ist mehr, Luciano!


Ich habe wirklich versucht den Film zu mögen und im Nachhinein etwas gutes abzugewinnen. La Morte accarezza a mezzanotte ist nicht völlig verhunzt, aber er bewegt sich nur an ganz wenigen Stellen aus dem Mittelmaß heraus. Luciano Ercoli hätte weniger auf Originalität beim Script setzen sollen (das ging nämlich nach hinten los) sondern lieber eine simple Story ansprechend inszeniert. Nun ja, demnächst wird sich hoffentlich zeigen, wie es richtig gemacht wird, wenn ich mir Dario Argento’s Il Gatto a nove code einverleiben werde.

La Polizia chiede aiuto (aka Der Tod trägt schwarzes Leder)

IT 1974
Regie: Massimo Dallamano


09. März 2006
























Auf den ersten Blick ist La Polizia chiede aiuto (aka Der Tod trägt schwarzes Leder) ein typischer Vertreter des Giallo Kinos der 70er Jahre. Doch schon ziemlich schnell fügt Regisseur Massimo Dallamano dem Plot auch Elemente des zu der Zeit ebenfalls so beliebten Polizeifilms und des Politthrillers hinzu. Das Spiel mit den unterschiedlichen Genres heben den Film deutlich von den üblichen, mit blutüberströmten Frauenleichen strotzenden Giallos ab. Das bedeutet allerdings nicht, daß Dallamano mit Blut geizt, ganz im Gegenteil, der Brutalitäts- und Actionfaktor ist ziemlich hoch, rückt aber nie so weit in den Vordergrund, daß es der Geschichte schaden würde.


Die Offenheit der narrativen Form sorgt immer wieder für Überraschungen und hält das Tempo konstant weit oben. Langeweile kommt hier niemals auf, die Dialogszenen sind straff und gut geschrieben, die Hauptdarsteller Claudio Cassinelli als unnachgiebiger Inspektor und Giovanna Ralli als stellvertretende Staatsanwältin machen ihre Sache ausgesprochen gut und hauchen den Figuren viel Leben ein. Ebenfalls eine kleinere Rolle spielt Mario Adorf, ebenfalls als Inspektor, der später noch persönlich von den Ereignissen betroffen ist. Der Killer in schwarz ist ein beängstigend guter Bösewicht, dessen Identität bis zum Ende völlig im Dunkeln bleibt.


La Polizia chiede aiuto ist in seiner Thematik auch für die heutigen Sehgewohnheiten immer noch brisant. Bleibt man anfangs noch ziemlich im Dunkeln, so entwickelt sich die Story mit zunehmender Laufzeit zu einem höchst spannenden und vor allem kritischen Thriller, der mit der Thematik der Kinderprostitution und der Verwicklung bis in höchste Regierungskreise ein ungewohnt heißes Eisen anfasst.


Neben den hervorragenden Schauspielern bietet der Film eine sehr schöne Kameraarbeit und viele wirklich einprägsame Szenen. Dazu komponierte Stelvio Cipriani einen erstklassigen, eigenständigen Score zwischen Easy Listening und groovigen Morricone Anleihen. Alles in allem ist La Polizia chiede aiuto ein wirklich großer Wurf, der aus der Masse der Genrebeiträge herausragt und mich absolut begeistert zurückgelassen hat.